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do, 05.11.2009
endlosschleifen. leben im loop
Eröffnung der Ausstellung 19 Uhr

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lost&found
- Von Verlusten und Strategien der kulturellen Selbstermächtigung*


Pressetext lost&found
Mit Pauline Boudry (CH/D), Stella Brunner (CH), Discoteca Flaming Star (D/E) & François Boué (USA), Christine Lang (D), Anna McCarthy (UK/D), Didi Neidhart (A), Sabine Reinfeld (D), Dimitrina Sevova (BG/CH) und Andrea Thal (CH)

kuratiert von Alice Cantaluppi, Isabel Reiss und Anna Voswinckel

Ausstellung: 18. Oktober – 29. November 2008
Eröffnung: Freitag, 17. Oktober 2008, 19 Uhr


Lost & Found ist eine Ausstellung über Pop. Es ist eine Ausstellung darüber, wie Künstlerinnen und Künstler mit einem Gegenstand umgehen, bei dem die Grenzen zwischen Aneignung und Vereinnahmung schnell verwischen.

Lost & Found handelt von bitter beklagten Verlusten und freudig geteilten Entdeckungen: Lost – das bedeutet den Verlust von Widerspenstigkeit und von glamouröser Überschreitung. Beides scheint nur noch wehmütige Erinnerung, seit Pop an den Alltag verloren ging. Found – das sind die emanzipative Umcodierung und die begeisterte Verbreitung von popkulturellen Fragmenten. Sie kommen aus aller Welt und halten für alle etwas bereit.

Lost & Found richtet den Blick bewusst unnostalgisch auf aktuelle Möglichkeiten einer kulturellen Selbstermächtigung, die Produkte der Popkultur nicht einfach konsumiert, sondern aus subjektiver Perspektive wiederentdeckt und feministisch-queer (um)interpretiert.


In der Ausstellung:

Pauline Boudry (CH/D): „A street angel with a cowboy mouth“ (video)
Anna McCarthy (UK/D): "How to Start A Revolution" (installation)
DISCOTECA Flaming Star (D/E) & François Boué (USA): „Discoteca Guitarrera Funkstorm“ (video)
Christine Lang (D): "QUIO: RISING TIDE" (video)
Didi Neidhart (A): „POESIE ALBEN (DER WUST, PT.1)“ (COLLAGEN)
SABINE REINFELD: "MADAME BANLIEUE / FRAU VORSTADT, FRAU TIERGARTEN" (FOTOGRAFIE/VIDEO)
DIMITRINA SEVOVA: "UNBESCHREIBLICH WEIBLICH" (VIDEO)
Andrea Thal (CH): „godzilla“ (INSTALLATION)


Veranstaltungen und laden_plus

Fr. 17.10. 19 Uhr: Vernissage und Party
Vernissage mit anschließender Queer-Party des Münchner Kollektivs „Get Rid“. Live: DAMENKAPELLE! Give a Wham!, Give a Bam!, but don`t give a Damn! Veranstaltungsort: under13, Zugang durch die lothringer13/halle.

Sa. 18.10. 20 Uhr: „Queering the Bitch“
„Queering the Bitch“. Christiane Erharter und Sonja Eismann stellen in ihrer Video-Sound-Lecture Beispiele queer-feministischer Musikproduktion vor. In Zusammenarbeit mit inter@ktiv.

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Fr. 24.10. 20 Uhr: „FRACTION“
Live zugeschaltet aus Kanada zeigt Sean Arden von UPGRADE Vancouver eine Auswahl aktueller Videokunst.
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Lange Nacht der Münchner Museen
Sa. 25.10. ab 19 Uhr: „rampenfiber- Die Doku“
Künstlerfilm (2007, 30 Min., Loop) von Bea Bösinger & Roland de Roo. Entstanden im Rahmen des feministischen Musikfestivals „rampenfiber“ in Wien, 2006.

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Sa. 01.11. 20 Uhr: Frank Apunkt Schneider: Eine kleine Sakropop-Kaffeefahrt
Popmusik im Dienst der kirchlichen Liturgie ist die vielleicht entfremdetste Form von Pop. Nichts an ihr ist authentisch. Und das ist dann ja doch schon wieder: Pop. Frank Apunkt Schneider stellt Höhepunkte seiner musikalischen Sammlung vor.
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Fr. 14.11. 20 Uhr: UPGRADE München präsentiert: „Shadow [Wolfhound]“
Eine Produktions-Performance mit Ulrich Mattes & Horst Konietzny. Hamburger Off-spaces geben per Online-Übertragungen live Einblick in ihre Arbeit und beleuchten das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft.
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Fr. 28.11. 20 Uhr: „Unbeschreiblich Weiblich“. Ein Film von Dimitrina Sevova.
Screening in Anwesenheit der Künstlerin. Die autobiografische Zeitreise begibt sich auf die Spuren des Pop im sozialistischen und postsozialistischen Bulgarien. Sie fragt nach der Rolle der Popmusik für das Freiheitsbegehren einer ganzen Generation, aber auch für den Wandel von einer nicht-westlichen zu einer immer westlicheren Identität.

Sa. 29.11. 19 uhr: Finissage und „Vorlesung in eigener Sache“
Re-Interpretationen von Songtexten des 70er-Jahre-Glamrock. Eine Performance von Stella Brunner aka Stella Glitter, Zürich.



*Der erste Teil der Ausstellung fand 2007 in der Shedhalle in Zürich statt.


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